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Im Landkreis Esslingen ist die Staupe auf dem Vormarsch - hochgefährlicher Virus für Hunde

30.06.2020 05:30, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kulturfolger tragen den für Hunde hochgefährlichen Virus auch in Ortschaften und Gärten

Im Landkreis Esslingen flammt eine neue Staupe-Welle auf. Bei drei von vier untersuchten Rotfüchsen weisen die Experten vom Kreis-Veterinäramt das hochansteckende Virus nach. Für Haushunde ohne entsprechenden Impfschutz steigt das Infektionsrisiko damit erheblich.

Für den Menschen ist die Staupe keine Gefahr. Für den Hund kann das Virus allerdings tödlich sein.  Foto: Mohn
Für den Menschen ist die Staupe keine Gefahr. Für den Hund kann das Virus allerdings tödlich sein. Foto: Mohn

WENDLINGEN. Seit einigen Jahren bereits macht sich die Staupe im Südwesten breit. Zwischen Albtrauf und Fildern ist sie seit 2013 nachgewiesen. „Und das quer durch den gesamten Landkreis“, sagt Dr. Christian Marquardt, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes. Erst wenige Tage ist es her, dass auf Wendlinger Gemarkung ein mit Staupe infizierter Rotfuchs gefunden wurde. Kein Einzelfall laut Marquardt: „Derzeit verzeichnen wir wieder eine stärkere Häufung.“ Knapp 20 Füchse untersuchte das Amt in diesem Jahr bislang – und stellte bei drei von vier der Tiere Staupe fest. Die Befunde sind ein Nebenbefund im Rahmen des Tollwut-Monitoring, erklärt der Amtstierarzt. „Staupe ist keine Seuche, die staatlich überwacht wird“, stellt er klar. Entsprechend ist die Erkrankung weder melde- noch anzeigepflichtig.


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