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Illegale Arbeiter beschäftigt - Wendlinger Unternehmer erhält Bewährungsstrafe

15.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlinger Unternehmer erhält vom Landgericht Bewährungsstrafe

WENDLINGEN/STUTTGART (wic). Ein Wendlinger Unternehmer hat bosnische IT-Techniker zum Breitbandausbau illegal beschäftigt. Der 47-Jährige, der in der IT-Service-Branche tätig ist, saß am Montag auf der Anklagebank der 19. Großen Wirtschaftsstrafkammer am Stuttgarter Landgericht. Der Vorwurf: gewerbsmäßiges Einschleusen von Ausländern. Er hat als GmbH-Geschäftsführer 41 bosnische IT-Techniker als billige Kommunikations-Breitband-Servicekräfte beschäftigt, ohne Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Sein Geständnis würdigt das Gericht mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe.

In dem Strafverfahren am Montag ging es um den Verstoß gegen das Aufenthalts- und Arbeitsförderungsgesetz. Der Angeklagte, selbst Bosnier, hatte 2015 und 2016 für seine Wendlinger Reparatur-Firma Techniker im Bereich Breitbandkommunikation und Neuinstallation von Sendemasten benötigt, diese dann aber illegal nach Deutschland geholt. Er hatte nämlich keine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen für die Bosnier beantragt. Die laut Anklage somit „unerlaubt“ arbeitenden Servicetechniker, darunter Ingenieure, hätten weit unter dem bundesdeutschen Mindestlohn für ihn gearbeitet und einen Stundenlohn von nur 4,25 Euro bis höchstens 5,16 Euro ausgezahlt bekommen.


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