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ICE-Trasse: Kopfzerbrechen wegen Pyrit

26.02.2018 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Entsorgung des Tongesteins vom Albvorlandtunnel ist schwieriger als gedacht – Mehrkosten von 140 Millionen Euro?

Pyrit in seiner kristallinen Form ist eigentlich ein ganz hübsches Mineral. Einst dachten die Menschen, es handele sich um Gold. Deswegen wurde es auch Narrengold genannt. Denn leider ist keine Spur Gold im Pyrit. Nun allerdings bereitet es den Erbauern des Albvorlandtunnels Kopfzerbrechen.

Jede Menge Tongestein lagert derzeit auf der Kirchheimer Baustelle – der Kalk wird gestreut, um die Konsistenz des Aushubs fester werden zu lassen. Gleichzeitig könnte Kalk eventuell entstehende s Sulfat binden und neutralisieren. Foto: Holzwarth
Jede Menge Tongestein lagert derzeit auf der Kirchheimer Baustelle – der Kalk wird gestreut, um die Konsistenz des Aushubs fester werden zu lassen. Gleichzeitig könnte Kalk eventuell entstehende s Sulfat binden und neutralisieren. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN/KIRCHHEIM. Pyrit gibt es weltweit in Hülle und Fülle. Auch in der Erde zwischen Kirchheim und Wendlingen, wo derzeit zwei Tunnelbohrmaschinen den Albvorlandtunnel bauen. Und das weiß man auch schon ganz schön lange. Denn in den Anfangsjahren des Projektes, zwischen 1997 und 2009 wurde der Baugrund untersucht. Und es wurde ein Bodenverwertungs- und Entsorgungskonzept erstellt, um aufzuzeigen, wo der Erdaushub verwertet werden kann. Gab es Deponien, Wohngebiete, Gewerbebetriebe, alte Ablagerungsstellen für Bauschutt oder Gewerbemüll? All diese Informationen flossen ins Konzept mit ein, denn sie könnten Auskunft über veränderte Bodenwerte geben.


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