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Wendlingen

Hühnerstall im allgemeinen Wohngebiet unzulässig

16.01.2009 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Köngener Züchter muss ungenehmigten Stall zurückbauen – Landratsamt beendet Auseinandersetzung in der Köngener Ortsmitte

KÖNGEN. In diesen Tagen wird das Landratsamt seine Entscheidung Norbert Boceck schriftlich aushändigen: der Hühnerzüchter muss seinen Hühnerstall in der Köngener Ortsmitte abreißen. Die Genehmigungsbehörde hat einen Bauantrag abgelehnt und dafür gesorgt, dass auch in diesem Fall geltendes Baurecht zum Zuge kommt. Auch die Emotionen, die in diesem Streitfall aufgewallt sind, nachdem Köngens Gemeinderat in Anlehnung an das Baurecht einen entsprechenden Bauantrag negativ beschieden hat, haben nichts daran geändert, dass Hühnerställe in einem allgemeinen Wohngebiet unzulässig sind. Und um ein solches handelt es sich im mit Städtebau-Fördermitteln sanierten Quartier im Ortskern.

Der Köngener Hühnerhalter hat die Zeit zwischen der Verweigerung der Zustimmung durch den Gemeinderat und der jetzt vom Landratsamt als zuständiger Baurechtsbehörde gefällten Entscheidung weidlich genutzt und in der Gemeinde für Wirbel gesorgt. Der Hühnerzüchter mochte so gar nicht verstehen, warum er auf seinem Grundstück in der Ortsmitte keinen Stall abbrechen und an anderer Stelle des Grundstücks neu bauen darf. Dass ein solches Gebäude gar der Genehmigung bedarf, war Norbert Boceck nicht bekannt. Also startete er den Bau eines Hühnerstalls in seinem Garten, der den zuvor abgebrochenen alten Stall in seinen Dimensionen sprengte.


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