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Hoher Hochwasserschutz

13.11.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schutzmaßnahmen sind nicht vordringlich

OBERBOIHINGEN (gki). Nach dem schweren Hochwasser im Jahre 1978 wurden in den betroffenen Gemeinden entlang dem Neckar eine Reihe von Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt. Eine vom Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Stuttgart in Auftrag gegebene Untersuchung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Kreis Esslingen wurde kürzlich vorgelegt und die Ergebnisse im Oberboihinger Gemeinderat vorgestellt. Darunter sind Maßnahmen zur Ertüchtigung der bestehenden Hochwasserschutzanlagen für die Gemeinde.

In Oberboihingen erstrecken sich Hochwasserschutzdeiche auf einer Länge von 2500 Meter. Außerdem bestehen Hochwasserschutzwände auf einer Länge von 240 Meter. Die Schutzmaßnahmen umfassen die Mündungsbereiche des Talbachs und des Marbachs.

Die Untersuchung empfiehlt, die vorhandenen Hochwasserschutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen bis zu 40 Zentimeter zu erhöhen. Empfohlen wird auch, den vorhandenen Hochwasserschutzdeich Richtung Unterstrom um rund 100 Meter zu verlängern. Eine grobe Schätzung der Baukosten für die vorgeschlagenen Hochwasserschutzmaßnahmen geht von 160 000 Euro brutto aus. Eine Förderung der Maßnahmen durch das Land ist unter bestimmten Voraussetzungen zu erwarten.


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