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Höhere Kreisumlage wegen Kosten für Nahverkehr?

14.11.2014 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Köngener Gemeinderat will Klarheit über Finanzierung

KÖNGEN. Nachdem seitens der Gemeinden erhebliche Kritik an der Neuordnung des Nahverkehrs im Landkreis aufgekommen ist, hat sich Landrat Eininger in einem Schreiben im September bereiterklärt, die derzeit existierenden Angebote zu 100 Prozent weiterzufinanzieren. Hinzu kommen 50 Prozent der Kosten, die die Gemeinden bisher selbst getragen haben.

In Köngen ist man jedoch misstrauisch. Denn Hans Springmann, Sachverständiger der Gesellschaft für Organisation, Sanierung und Verwaltung, der die Gemeinde seit Jahren in Sachen Nahverkehr berät, warnte in der vergangenen Gemeinderatssitzung, dass der Kreis zur Finanzierung dieser Kosten die Kreisumlage erhöhen könnte. „Wenn die Kreisumlage um ein oder zwei Prozent nach oben geht, dann ist das Angebot Bauernfängerei“, sagte Springmann. Für Köngen wären dies Mehrkosten von 110 000 Euro, sollte die Kreisumlage um ein Prozent steigen, sagte Bürgermeister Ruppaner. Derzeit zahlt die Gemeinde 46 000 Euro für Leistungen des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir sind etwas überrascht über die Entwicklung. Die Gemeinde hätte dann eine Mehrbelastung ohne Qualitätssteigerung“, machte Ruppaner deutlich.


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