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Hahn darf im Dorf bleiben

03.07.2009 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Staatsanwaltschaft Stuttgart stellt Bußgeld-Verfahren ein

KÖNGEN. Der Streit um den Gockel im Quartier um die Spitalgasse in Köngens Ortsmitte ist entschieden. Der Hahn darf bleiben und er darf seinem natürlichen Bedürfnis nachkommen und krähen. So sieht es die Staatsanwaltschaft Stuttgart, die jetzt ein Bußgeldverfahren der Gemeinde Köngen wegen Störung der Nachtruhe eingestellt hat.

Die Gemeinde Köngen hatte im April gegen Norbert Boceck, den Tierhalter, ein Bußgeld in Höhe von 73,50 Euro verhängt, weil er dadurch die Nachtruhe störte, indem er einen Hahn hält und nicht verhinderte, dass dieser jeweils vor 6 Uhr morgens hintereinander krähte. Köngen führt als Rechtsgrundlage das Polizeigesetz, Paragraf 13 Absatz 1 Nummer 1, an (Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung).

Norbert Boceck hat gegen diesen Bußgeldbescheid Widerspruch eingelegt. Also landete die Angelegenheit bei der Staatsanwaltschaft. Von dort wurde der Vorgang eingestellt: „Angesichts der Gesamtumstände, insbesondere auch des durch die Gemeinde Köngen nicht widerlegten Vorbringens des Betroffenen, dass auf dem Flurstück 363 seit dem Jahr 1925 Hühner gehalten werden, ist eine Ahndung nicht geboten.“


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