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Haarige Angelegenheit

31.05.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Haare in Nylonstrümpfen sollen als Barrieren gegen Ölpest helfen

WERNAU (pm). Im Kampf gegen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko setzt die gemeinnützige US-Umweltorganisation „Matter of Trust“ – zu Deutsch „Vertrauenssache“ – auf eine ungewöhnliche, aber effektive Methode: In Nylonstrümpfe verpackt, sollen Haarbüschel als schwimmende Barriere helfen, das Öl aus dem Meer zu filtern, bevor es die Küste erreicht.

Der Wernauer Salon Frisuren HauptSache unterstützt in einem besonderen Akt deutsch-amerikanischer Freundschaft die Sammelaktion. Über 200 Haarschnitte hat das Team um Inhaberin Gudrun Rommel schon verpackt und zur Überseereise in den US-Staat Louisiana verfrachtet.

Es kommt ganz schön was zusammen, wenn Gudrun Rommel und ihre Mitarbeiterinnen Schere oder Haarschneider ansetzen. Bis zum Feierabend macht das ein paar Müllsäcke voll mit abgeschnittenen Haaren. Bisher wanderten die Haare in den Abfallcontainer. Jetzt ist der Container leer und das Schnitthaar unterwegs, um als Hilfsmittel gegen die Ölpest zu dienen. „Wenn wir damit die Aufräumarbeiten unterstützen und der Umwelt helfen können, macht das doch Sinn“, meint Gudrun Rommel. „Haar saugt auf natürliche Weise Fett auf. Wir waschen ja deswegen unser Haar, um das Fett loszuwerden“, erklärt die Friseurmeisterin.


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