Wendlingen

Güte und Menschenopfer

02.07.2019, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Georg Friedrich Händels Spätwerk „Jephtha“ in der Köngener Peter-und-Pauls-Kirche

Das Oratorium „Jephtha“ ist ein musikalisch herausragendes Spätwerk Georg Friedrichs Händels. Der Chor des Evangelischen Stifts Tübingen und das Orchester Sinfonia 02 unter Leitung von Frank Oidtmann brachten es in die Köngener Peter-und-Pauls-Kirche.

Unser Foto zeigt die fünf Solisten am Schluss als Quintett, zusammen mit dem Chor des Evangelischen Stifts Tübingen und dem Orchester Sinfonia 02.  Foto: Dietrich
Unser Foto zeigt die fünf Solisten am Schluss als Quintett, zusammen mit dem Chor des Evangelischen Stifts Tübingen und dem Orchester Sinfonia 02. Foto: Dietrich

KÖNGEN. Zwar litt Händel unter einem Augenleiden, dennoch war er musikalisch auf der Höhe seines Schaffens: Mit großer Dramatik setzte er das Geschehen um den Richter Jephtha um, wie es in der Bibel in Richter 11 zu lesen ist. Woran liegt es dann, dass dieses großartige Werk weit weniger bekannt ist als Händels ein Jahrzehnt zuvor uraufgeführter „Messias“? Vielleicht daran, dass der biblische Stoff, der dem 160-Minuten-Werk zugrunde liegt, etwas dünn und unserer Zeit ein wenig fremd ist.


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