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Gruppentreffen im Coronamodus

26.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WERNAU (pm). Etwas mehr als ein Jahr ist die Pandemie der ständige Begleiter der Menschen. Besonders davon betroffen sind auch Selbsthilfegruppen. Sie können sich nicht treffen, da ihre Mitglieder meist zu den Risikogruppen zählen. So schreibt die Amsel-Kontaktgruppe, in der an Multipler Sklerose Erkrankte sich über die neuesten Entwicklungen ihrer Krankheit informieren und einen Teil ihrer Freizeit miteinander verbringen, dass „Kontakt“, eigentlich ja Bestandteil des Namens der Kontaktgruppe, fast nicht mehr möglich ist.

Man sei dazu gezwungen, andere Wege für die Gruppenarbeit zu begehen. Man begegnet sich nun virtuell über Zoom, wöchentlich, immer dienstags, ab 15 Uhr, zu Nachmittagstreffs.

Womit werden diese Treffen ausgefüllt? Natürlich wird über aktuelle Themen wie die Pandemie oder die Impfungen diskutiert. Es stehen aber auch Spiele wie beispielsweise „Stadt-Land-Fluss“ oder Brückenrätsel in Form einer Power-Point-Präsentation auf dem Plan.

In kurzen Videos wird auf Events der Kontaktgruppe wie Ausflüge, Grillfeste, Frühlings- und Weihnachtsfeiern zurückgeblickt, was gut ankommt. Ein Highlight ist immer das im Internet verfügbare Spiel „Wer wird Millionär?“. Wenn hier, dank des Fachwissens der Teilnehmer, die Million Euro erspielt wird, ist das ein besonderes Erfolgserlebnis des Meetings.

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