Wendlingen

Grunderwerb für Hochwasserschutz

14.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (sg). Hochwasserschutz kostet Geld. Da Wendlingen am Neckar und daher an einem Gewässer erster Ordnung liegt, übernimmt das Land 70 Prozent der Investitionen. Doch auch die Stadt muss in die Kasse greifen und 30 Prozent der Kosten übernehmen. Unter anderem auch, um die notwendigen Flächen zur Verfügung zu haben. So hat die Stadt im vergangenen Jahr bereits 80 000 Euro für Grunderwerb ausgegeben. Weitere 206 000 Euro werden nötig, um unter anderem auch die Fläche zu erwerben, auf der sich der Fußballplatz des TV Unterboihingen befindet. Eine Entscheidung für oder gegen einen Umzug in den Sportparkt Im Speck will der Verein im Februar anlässlich einer außerordentlichen Mitgliederversammlung treffen. Insgesamt rechnet die Stadt allerdings mit Grunderwerbskosten in Höhe von rund 290 000 Euro. Dieser Summe stehen allerdings auch Zuschüsse des Landes in Höhe von 203 000 Euro gegenüber.

Die Stadt ist jedoch auch schon an den Planungskosten für den Hochwasserschutz beteiligt und hier schlagen derzeit schon rund 75 000 Euro zu Buche.

Im Haushalt 2019 sind für den „Gewässerschutz/Hochwasser Neckar“ 120 000 Euro eingestellt. Diese Summe reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Daher hatte die Stadtverwaltung den Gemeinderat kürzlich um Zustimmung für eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 250 000 Euro gebeten. Die Stadträte hatten keine Einwände.

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