Wendlingen

Grünes Licht für Vergleich

15.04.2019 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geldanlage fürs Seniorenzentrum war weniger rentabel als gedacht

KÖNGEN. Mit der Verpachtung des Seniorenzentrums Ehmann Köngen zum 1. Januar 2015 an den kirchlichen Betreiber „Dienste für Menschen“ wurde die gemeinnützige Gesellschaft, Seniorenzentrum Ehmann im Schlossgarten gGmbH als bisherige Betreiberin des Pflegeheims gegenstandslos. Deshalb ist die gemeinnützige GmbH seit über vier Jahren in Auflösung. Alleinige Anteilseignerin ist die Gemeinde Köngen.

Zur Abwicklung der gemeinnützigen Gesellschaft gehört auch ein anhängiges Gerichtsverfahren aus einer verlustbringenden Geldanlage bei der Meinl Bank in Österreich. Dort und bei der Westfälischen Grundbesitz wurden jeweils 100 000 Euro aus den Rücklagen des Seniorenzentrums „mit überschaubarem Risiko“ angelegt, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage. Ziel der damaligen Anlage waren zu erwartende Renditen, die „zur nachhaltigen Sicherung der Pachtzahlungen an die Gemeinde Köngen und der Verpflichtungen aus dem Gebäude“ dienen sollten. Entsprechend veritable Gutachten untermauerten die Anlage und waren mit dem Landratsamt Esslingen und dem Regierungspräsidium Stuttgart, als Behörden der Rechtsaufsicht, abgestimmt.


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