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Große Wendlinger Kurve: Das war Millimeterarbeit

02.06.2020 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Große Wendlinger Kurve: Arbeiten an der GWK-Brücke zeigen, wie eng es mittlerweile vor den Toren Wendlingens zugeht

Am Pfingstwochenende fuhr – mal wieder – kein Zug zwischen Wendlingen und Nürtingen. Die Sperrung war notwendig, weil ein Traggerüst über der Bahnstrecke eingebaut werden musste. Und zwar für die Brücke, die zur Großen Wendlinger Kurve gehört.

Die Neckartalbrücke und die Brücke der GWK: Am Ende wird’s eng.
Die Neckartalbrücke und die Brücke der GWK: Am Ende wird’s eng.

WENDLINGEN. Krachend lösen sich die Bretter vom Beton der Neckartalbrücke vor den Toren Wendlingens. Esther Fuchs wirft einen kritischen Blick hinauf zum Brückenkörper, an dem ein Arbeiter in einem Tragkorb mit einer Kettensäge hantiert. Seine Aufgabe: die Holzverschalung zu entfernen. Die war sozusagen als Gussform für die Kappen gebaut worden. Kappen? „Sie liegen an den Außenseiten der Brücke und dienen, sollte es dereinst zu einem Zugunfall oder einer Betriebsstörung kommen, den Fußgängern als Rettungsweg“, erklärt Fuchs. Die Sperrpause über Pfingsten kam da gerade recht, um auch an der Neckartalbrücke solche Restarbeiten zu erledigen. Denn: „Die Neckartalbrücke ist nun komplett fertig, es fehlen nur noch die Geländer auf den Kappen“, sagt die Bauingenieurin der Firma Max Bögl. Und nun ja, mit komplett fertig meinte Esther Fuchs natürlich nur die Betonarbeiten. Gleise sind selbstverständlich noch keine verlegt. Die Neckartalbrücke gehört zur ICE-Trasse Stuttgart–Ulm.


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