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Wendlingen

Gräber mit 118 Skeletten entdeckt

20.08.2016 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Archäologische Grabung stößt auf alamannisches Gräberfeld aus dem frühen Mittelalter auf Baustelle von ICE-Neubaustrecke

Wird man nach diesem Fund einmal von einem Schwert von Wendlingen sprechen wie dem Hildesheimer Silberfund oder der Himmelsscheibe von Nebra? Nach den Funden bei der Notgrabung im Gewann „Äußere Taläcker“ bei Wendlingen zu urteilen, ist zumindest die Anzahl der gut erhaltenen Gräber eine kleine Sensation gewesen. Insgesamt 118 Grabgruben haben die Archäologen freigelegt.

Das Grabungsfeld erstreckte sich über die spätere Baugrube für die Neubaustrecke (im Hintergrund die A 8 und Otto-Gebäude).
Das Grabungsfeld erstreckte sich über die spätere Baugrube für die Neubaustrecke (im Hintergrund die A 8 und Otto-Gebäude).

WENDLINGEN-UNTERBOIHINGEN. Bei der Kampfmittelräumung während der Vorarbeiten zur ICE-Neubaustrecke Wendlingen–Ulm waren erste Schwertfunde zu Tage gekommen. Das wurde dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gemeldet. Seither ist die Grabungsleiterin Dr. Inga Kretschmer mit weiteren Mitarbeitern und Helfern vor Ort. Was sie hier tatsächlich dann gefunden haben, hat alle Erwartungen gesprengt. „So einen Fund macht man nicht alle Tage“, so die Archäologin.


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