Wendlingen

Grabkammern lösen Platznot

24.08.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf dem St.-Erasmus-Friedhof in Wernau

WERNAU (pm). Bestattungen herkömmlicher Art sind auf dem St.-Erasmus-Friedhof ein Problem: Der feuchte, lehmige Boden sorgt dafür, dass die Gräber luftdicht abgeschlossen sind. Leichname verwesen unter solchen Bedingungen nur sehr langsam. Bisweilen oft sogar in über 30 Jahren nicht. Eine Lösung versprechen Grabkammern, eine vielfach erprobte Weiterentwicklung der klassischen Erdgräber. 21 solcher Kammern hat die Stadt nun im Zuge der Sanierung und Versetzung der Friedhofsmauer geschaffen. Außerdem wurden 20 zusätzliche Urnenerdgräber und eine neue Urnenwand angelegt. Bei einer Bauzeit von knapp einem Jahr beläuft sich der Kostenaufwand für die gesamte Maßnahme auf rund 340 000 Euro.

Als im November 2013 die Friedhofsmauer bei der St.-Erasmus-Kirche nach der Entfernung des Efeu-Bewuchses einstürzte, war die Sanierung der porösen Sandsteinumfassung entlang der Zufahrt zum Seniorenzentrum St. Lukas unausweichlich. Der Abriss und Neubau erwies sich als günstigste Variante. „Eine Notsituation mit positivem Nebenaspekt“, sagt Bürgermeister Armin Elbl. Denn die neue Stahlbetonmauer, die nun in schöner Naturstein-Optik entstanden ist, wurde gut einen Meter Richtung Straße versetzt. Dadurch entstand eine Erweiterungsfläche für die neuen Gräber. Der Bedarf an Grabstätten auf dem St.-Erasmus-Friedhof sei groß.


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