Wendlingen

„Golf ist ein ökologischer Sport“

21.08.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Golf ist ein ökologischer Sport“, stellte der Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen, Andreas Schwarz, an der ersten Station seiner diesjährigen Sommertour auf der Golfanlage des Golfclubs Kirchheim-Wendlingen fest. Auf den Golfplätzen werde aktiv der Artenschutz betrieben, betonte Schwarz, der froh darüber ist, dass inzwischen die Erkenntnis gereift ist, dass die Umwelt ein wichtiges Thema darstellt. Ins gleiche Horn stieß Umweltstaatssekretär Dr. André Baumann, der Schwarz auf seiner gestrigen Sommertour begleitete. „Wir müssen etwas für unsere Heimat und Natur tun, denn die Biomasse in den Naturschutzgebieten ist um achtzig Prozent zurückgegangen“. Daher brauche man Verbündete wie Kommunen und Bereiche des Sports. Ein Kooperationsvertrag mit dem Baden-Württembergischen Golfverband sorge dafür, dass auf Golfplätzen viele Bereiche ökologisch genutzt werden. Die Präsidentin des GC Kirchheim-Wendlingen, Susanne Pöschl und Geschäftsführerin Dagmar Mack luden die Gäste, zu denen auch der Präsident des Baden-Württembergischen Golfverbands, Otto Leibfritz, gehörte, zu einer Rundfahrt über das 78 Hektar große Gelände oberhalb des Hofguts Bodelshofen ein. Zunächst erläuterten jedoch Dagmar und Jutta Mack an der vor dem Clubrestaurant stehenden Infotafel den Gästen, wie Golf und Natur harmonieren. Otto Leibfritz und André Baumann (links) und Andreas Schwarz (rechts) zeigten sich beeindruckt. Denn zwölf Projekte sind auf der 18-Loch-Golfanlage beheimatet. Unter anderem wurde mit einer Mager- und einer Streuobstwiese mit drei Fledermauskästen, einem Totholzhaufen für Eidechsen, drei Teichen für Libellen und Fische, mehreren Feuchtbiotopen und vier Bienenvölkern ein ökologisches Paradies inmitten des Geländes am Schulerberg geschaffen. „Solche Projekte wollen wir fördern“, war Staatssekretär Baumann an der letzten Station, einer bunten Blumenwiese, begeistert. Der Golfclub Kirchheim-Wendlingen wurde für sein Engagement für die Natur bereits schon mehrfach mit dem Zertifikat in Gold der Deutschen Wildtierstiftung ausgezeichnet. rf/Foto: Fritz

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