Schwerpunkte

Wendlingen

Glyphosat ist noch nicht ganz verbannt

11.09.2019 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlinger Gemeinderäte wollen mehr Umwelt- und Artenschutz, die Wege zu diesem Ziel werden unterschiedlich definiert

Das Thema Glyphosat kommt nicht aus den Meldungen. Die Bundesregierung will es ab 2023 verbannen. In Kirchheim will die Stadt nun auch Pächtern städtischer Flächen den Einsatz des Herbizids verbieten. Und Wendlingen?

Landwirte dürfen auf den von der Stadt gepachteten Flächen immer noch Glyphosat einsetzen Foto: Adobe Stock
Landwirte dürfen auf den von der Stadt gepachteten Flächen immer noch Glyphosat einsetzen Foto: Adobe Stock

WENDLINGEN (pm). Österreich macht es vor: Seit dem 2. Juli diesen Jahres ist der Einsatz von Glyphosat dort verboten. Damit hat die Alpenrepublik dem Herbizid als erstes Land der Europäischen Union die Rote Karte gezeigt. Ob sich dieses Verbot auch mit EU-Recht vereinbaren lässt, ist noch offen. In Deutschland möchte man nicht so weit gehen. Hier will man ab dem kommenden Jahr den Einsatz glyphosathaltiger und wirkungsgleicher Pflanzenschutzmittel sukzessive einschränken. Bis zum Jahr 2023 soll dann der Einsatz glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel komplett beendet sein. Auch in Wendlingens Nachbarstadt Kirchheim setzt man auf eine schrittweise Verbannung des Mittels. Stadtverwaltung, Gemeinderat und Bürger haben sich dort mit der Frage auseinandergesetzt, wie die Zukunft in Kirchheim aussehen soll. Eines der formulierten Ziele: Alle städtischen landwirtschaftlichen Pachtverträge werden schrittweise angepasst, sodass der Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden, Neonicotinoiden und gentechnisch veränderten Pflanzen sowie das Ausbringen von Materialien, die Klärschlämme oder Plastikbestandteile enthalten, nicht zulässig sind.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 22% des Artikels.

Es fehlen 78%



Wendlingen