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„Glück“ und „Hoffnung“ für kranke Kinder Der Wendlinger Verein „Takathemba“ hilft Kindern und Jugendlichen mit geistigen Behinderungen und HIV in Soweto/Südafrika

16.12.2008 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN. Wenn man heute von Aids spricht, dann denkt man in erster Linie an Afrika. Kaum einer weiß, dass das südliche Afrika mit Südafrika und Simbabwe besonders betroffen ist und die höchsten HIV-Raten weltweit aufweist. Ein großes Problem sind dabei nicht nur die vielen HIV-Kranken, sondern es ist vor allem die Tatsache, dass viele Kinder direkt oder indirekt von der Aidsseuche betroffen sind. Viele haben dadurch ihre Eltern verloren, viele sind selbst mit HIV infiziert und sind auf sich selbst angewiesen, weil niemand da ist, der sich um sie kümmert. Debbie Jenne lebt seit 35 Jahren in Deutschland. Die gebürtige Südafrikanerin weiß um die schwierigen Verhältnisse in ihrer Heimat. Seit Jahren unterstützt sie ein Kinder- und Jugendheim in Soweto. Jetzt hat sie einen Verein gegründet: Takathemba.

Die meisten von den 350 Kindern und Jugendlichen in dem Heim namens Takalani sind Halb- oder Vollwaisen, von wenigen Monaten bis zu 16 Jahre alt. Sie haben ihre Eltern durch Aids oder Alkohol verloren. Viele wurden von ihren Eltern weggegeben, weil diese nicht wissen, wie sie die nächste Mahlzeit bezahlen sollen. Nur rund 10 Prozent der Kinder haben Glück und werden von ihren Eltern besucht.


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