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Wendlingen

Gestern eröffnete das Informationszentrum „Treffpunkt Egerland“ in Wendlingen

09.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Egerländer Gmoi Wendlingen lud gestern zur Eröffnung des neuen „Treffpunkts Egerland“ ein. Mit großem Interesse nahmen die Besucher das Zentrum in Beschlag, das durch seine ausgefeilte didaktische Konzeption neugierig macht. Mit dem Blick auf das frühere Egerland und mit dem Blick von der Vertreibung 1945/46 bis heute wird die Geschichte und Alltagskultur der Egerländer aufgearbeitet. Werner Unseld, Volkskundler und spezialisiert auf Museums- und Ausstellungskonzepte (Zweiter von links), hat mit der Architektin Isolde Oesterlein (Dritte von links) und dem Grafiker Dieter Peters (rechts) das Informationszentrum umgesetzt. Unseld sagte bei der Einweihung, er hoffe, dass der Treffpunkt Egerland bei den Egerländern und bei der Wendlinger Bevölkerung im Herzen ankomme. Pfarrer Paul Magino von der katholischen Kirchengemeinde St. Kolumban segnete das neue Zentrum und überbrachte den Gruß der Kirchengemeinde. Er machte dabei auf vielfältige Weise die Verbundenheit der Kirchengemeinde mit den Egerländern deutlich. Bürgermeister Frank Ziegler (Zweiter von rechts) würdigte die Konzeption, die in kompakter Form das Leben der Deutschen im Egerland und mit dem Neubeginn nach der Vertreibung darstellt. Gmoivorsteher Horst Rödl (links) sprach seinen Dank gegenüber dem Gemeinderat aus, der sich stets zur Gmoi bekenne, sowie gegenüber den Helfern der Gmoi, die das ganze Jahr im Einsatz sind. Landesvorsteher Albert Reich (Dritter von rechts) dankte all jenen, die als Nicht-Egerländer ihre Arbeit unterstützten. – Gleichzeitig feierte die Egerländer Gmoi ihr 60-jähriges Bestehen. Aus dem ganzen Land und darüber hinaus kamen Abordnungen befreundeter Gmoin, Vertreter aus dem Landesverband der Heimat- und Trachtenverbände Baden-Württemberg, aus dem Südwestdeutschen Gauverband, den Wendlinger Vereinen, aus der Bundes- und Kommunalpolitik und der Kirche und überbrachten ihre Grüße. Über so viele Gäste, die außerhalb des Vinzenzifests den Weg nach Wendlingen gefunden hatten, zeigte sich Gmoivorstand Horst Rödl hoch erfreut. Es musste sogar die Schiebewand des Großen Saals geöffnet werden, damit alle Platz fanden. Über 300 Gäste verfolgten ein überaus gelungenes Geburtstagsprogramm, das bis in den frühen Abend dauerte. Zur Unterhaltung spielten Gunnar Dieth und sein Blasorchester Egerland zünftige Blasmusik in bester Tradition eines Ernst Mosch. Die Kindergruppe und Junge Generation der Wendlinger Gmoi und die Trachtenjugend Esslingen erfreuten mit traditionellen Tanzeinlagen. gki


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