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Geologen überprüfen Wielandstein

09.04.2015 00:00, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach dem spektakulären Felssturz im Januar soll das Risiko für Wanderer und Kletterer untersucht werden

So mancher Wanderer wird langsam ungeduldig. Noch immer sind nach dem spektakulären Felssturz vom Januar die Wege unterhalb des Wielandsteins bei Oberlenningen gesperrt. Kürzlich hat ein Ingenieur den Felsen und insbesondere die ihn durchziehenden Klüfte vermessen.

Gut gesichert vermisst Achilles Häring Felsbrocken sowie Klüfte am Wielandstein und gibt die Daten an seine Kollegin Stefanie Saalbach weiter. Damit wird ein Gutachten für das weitere Vorgehen nach dem Felssturz vom Januar erstellt.  Foto: Ruoff
Gut gesichert vermisst Achilles Häring Felsbrocken sowie Klüfte am Wielandstein und gibt die Daten an seine Kollegin Stefanie Saalbach weiter. Damit wird ein Gutachten für das weitere Vorgehen nach dem Felssturz vom Januar erstellt. Foto: Ruoff

LENNINGEN. Kraxeln an dem einstigen Kletter-Eldorado? Das ist derzeit, wie der Besuch der Ruine, strikt untersagt. Doch um abzuklopfen, was künftig doch noch möglich sein könnte, hat sich Achilles Häring in die Senkrechte begeben. „Kluft durch die ganze Felsnase“, diktiert der Bauingenieur der Geologin Stefanie Saalbach. Wieder drückt sie auf den Auslöser ihrer Kamera, um die Spalte auch bildlich zu dokumentieren. Mit dem Meterstab vermisst Häring Steinblöcke und Klüfte. Sein Geologenkompass zeigt an, wie sie verlaufen. „Die gehen hier in alle Richtungen. Das ist typisch für Massenkalk“, erklärt der Experte. Seine Erkenntnisse werden sich in einem Gutachten niederschlagen, das die Gemeinde zur Sicherung des Wielandsteins in Auftrag gegeben hat.


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