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Wendlingen

Generationenwechsel im Brauchtum

01.09.2017, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mathias Rödl ist seit über einem Jahr Vorsitzender der Egerländer Gmoi in Wendlingen

Mathias Rödl ohne Tracht, ganz in Zivil Foto: Kiedaisch

WENDLINGEN. Unter den schattenspendenden Platanen spielen die „Lauterbläser“ einen Marsch. Ein kühles Lüftchen bringt bei den schwülwarmen Temperaturen etwas Erfrischung für die vielen Besucher unter dem Blätterdach an den Biertischen. Es ist die Eröffnung des Vinzenzifestes. In braunem Janker, schwarzer Hose, Hosenträgern, weißem Hemd und dem Floderer, wie der Bänderhut bei den Egerländern heißt, dirigiert Mathias Rödl die Musiker der befreundeten Blasmusik zum Auftakt des jährlich gefeierten Erntedankfestes.

Mathias Rödl hat vor knapp eineinhalb Jahren den Vorsitz in der Egerländer Gmoi Wendlingen übernommen und knüpft damit nahtlos an die Tradition der Familie Rödl an: vor ihm hielt dessen Vater Horst Rödl 40 Jahre lang das Zepter in der Hand, dieser wiederum führte das Amt vom Vater, Anton Rödl, weiter. Der „Rödl-Toni“, wie er unter den Egerländern genannt wurde, hatte die Gmoi in Wendlingen mit Gleichgesinnten 1949 gegründet und war ihr erster Gmoi-Vorsteher.


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