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Friedenslinde in Köngen: Opfer des Unwetters

04.06.2020 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Baum, der mutmaßlich nach dem Deutsch-Französischen Krieg gepflanzt wurde, war als Naturdenkmal eingestuft

Die mächtige Friedenslinde ist offenbar bei dem kurzen, heftigen Unwetter umgeknickt wie ein Streichholz. Foto: 7Aktuell
Die mächtige Friedenslinde ist offenbar bei dem kurzen, heftigen Unwetter umgeknickt wie ein Streichholz. Foto: 7Aktuell

KÖNGEN. Sie hatte einen mächtigen Stamm, was auf ein strammes Alter schließen lässt: die Friedenslinde in Köngen. Gestern hat ein Unwetter mit heftigen Windböen den Baum zum Umstürzen gebracht. „Die Feuerwehr war vor Ort, um den Baum zu sichern und den Wirtschaftsweg von den Ästen zu befreien“, sagt Feuerwehrkommandant Nicolas Mettenleiter auf Nachfrage der Wendlinger Zeitung.

In den nächsten Tagen wird wohl der gesamte Baum beseitigt werden. Friedenslinden sind übrigens in ganz Deutschland weit verbreitet. Gepflanzt wurden sie in der Regel nach dem Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871.

Die Friedenslinde in Köngen war ein weithin bekanntes Naturdenkmal und beliebtes Ausflugsziel.

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