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Wendlingen

Frank Ziegler lässt die Kommunalpolitik hinter sich

05.07.2011 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlingens Wähler verweigerten dem bisherigen Amtsinhaber eine zweite Amtszeit – „Ich bin kein Schauspieler“

Erstaunlich gefasst nimmt Wendlingens bis 30. September amtierender Bürgermeister Frank Ziegler die Wahlentscheidung der Bürger vom Sonntag auf. Mit 10,24 Prozent der abgegebenen Stimmen landete dieser weit abgeschlagen auf dem hinteren Platz. Zieglers Kommentar: „Die Bürgerschaft hat entschieden, sie wollte den Wechsel. Genau das ist Demokratie.“

WENDLINGEN. Jeder, der für ein Wahlamt kandidiere, müsse sich vergegenwärtigen, dass er dieses nicht für ewige Zeiten bekleiden werde. „Mir war das von vornherein klar“, beteuerte Ziegler gestern Morgen im Wendlinger Rathaus. Den Wahlabend hat er gemeinsam mit Freunden und seinen Wahlhelfern im „Lamm“ verbracht, so wie es im Vorfeld geplant war. Den Rückzug ins Private hat er trotz der herben Wahlniederlage abgelehnt.

„Gemeinderat und Bürger haben den Wechsel gewollt“

Natürlich hätte er gerne weitere acht Jahre als Bürgermeister begonnene Projekte fortgesetzt. Aber wenn Bürgerschaft und Gemeinderat den Wechsel verlangten, dann müsse er dies so akzeptieren. Wenn er von vornherein den sichereren Weg gewollt hätte, hätte er seine Position als Hauptamtsleiter in Bad Steben nie aufgeben dürfen. Wer ein Wahlamt antritt, der müsse auch damit rechnen, nach Ablauf der Wahlperiode nicht wieder gewählt zu werden.


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