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Wendlingen

Forst kostet mehr Geld

30.12.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

2020 ist Holzeinschlag von 380 Festmetern vorgesehen

WENDLINGEN (sg). Der Wendlinger Wald ist nicht besonders groß. Mit der Reform der Forstverwaltung geht die Betreuung zum 1. Januar auf die Untere Forstbehörde beim Landratsamt über. Albrecht Schöllkopf, der seither den Wendlinger Wald betreute, wird dies auch in Zukunft tun. Allerdings wird diese forstliche Betreuung zu Mehrkosten in Höhe von etwa 1700 Euro führen. Bianka Vetter, Mitarbeiterin des Hauptamtes, erklärte, dass es sich erst ab einer Waldfläche von etwa 1000 Hektar lohne, einen eigenen Förster zu engagieren. Bei der kleinen Waldfläche in Wendlingen sei es angeraten, auf den Förster zurückzugreifen, der das Waldstück seit Jahren betreue und nun, wie alle seine Kollegen, im Zuge der Forstreform vom Land zur Unteren Forstbehörde im Landratsamt gewechselt sei.

Der jährliche Betriebsplan sieht für das kommende Jahr einen Holzeinschlag von 380 Festmetern vor, die sich in 100 Festmeter Industrieholz, 190 Festmeter Brennholz, fünf Festmeter Flächenlose, 30 Festmeter Hackholz und 55 Festmeter unverwertbares Holz aufteilen.

Unverwertbares Eichenholz bleibt teils aus Naturschutzgründen im Wald und ist als Totholz Lebensraum für verschiedene Lebewesen. Das Kiefernholz kann aus wirtschaftlichen Gründen nicht verwertet werden, da der Holzerlös unter den Aufarbeitungskosten liegt. Daher werden lediglich schwache Kiefern gefällt und verbleiben dann im Wald.


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