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Finger weg vom Heckenschnitt

23.06.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nabu fordert mehr Rücksicht auf den Vogelnachwuchs: Derzeit ziehen viele Gartenvögel ihre zweite Brut auf. Am Boden sitzende Jungvögel brauchen nur selten die Hilfe von Menschen. Wichtiger wäre, die Vögel nicht mit der Heckenschere beim Brüten zu stören.

In der Vogelwelt läuft das Brutgeschäft aktuell und noch bis weit in den Juli hinein auf Hochtouren. Viele Gartenvögel wie Amseln, Hausrotschwänzchen oder Kohlmeisen ziehen ihre Zweitbruten groß. Der Nabu Baden-Württemberg bittet Naturfreundinnen und -freunde, Rücksicht auf den Vogelnachwuchs zu nehmen. „Bitte lassen Sie Jungvögel, die hilflos wirken und piepsend am Boden sitzen, an Ort und Stelle. In den allermeisten Fällen werden sie von ihren Eltern gut versorgt und brauchen unsere Hilfe nicht“, betont Dr. Daniel Schmidt-Rothmund. Der Leiter des Nabu-Vogelschutzzentrums Mössingen appelliert außerdem an alle Gartenbesitzerinnen und -besitzer: „Auch wenn es angesichts des vielerorts üppig sprießenden Grüns in den Fingern juckt: Wer noch bis mindestens Ende Juli mit der Heckenpflege wartet, schützt die Nester der dort lebenden Vogelfamilien!“


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