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Wendlingen

Feurig, freudig und gesalzen Auftrag angenommen

03.07.2018 00:00, Von Manuela Pfann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bischof Gebhard Fürst beauftragte in Wendlingen sechs Pastoralreferentinnen zum Dienst

Zum letzten Mal war Bischof Gebhard Fürst im Jahr 2014 in Wendlingen. Damals zelebrierte er den Gottesdienst zum Vinzenzifest. Am Samstag feierte er nun in der St.-Kolumban-Kirche die zentrale Beauftragungsfeier der Diözese für sechs neue Pastoralreferentinnen. Unter ihnen war auch Stefanie Walter, die ihre dreijährige Ausbildungszeit in der Seelsorgeeinheit Guter Hirte-Kolumban absolvierte.

Zusammen mit fünf weiteren Frauen wurde Stefanie Walter am Samstag von Diözesanbischof Gebhard Fürst als Pastoralreferentin beauftragt. Sie wird im Dekanat Esslingen-Nürtingen für die Jugendseelsorge sowie weiterhin in der Seelsorgeeinheit Guter Hirte-Kolumban tätig sein. Begleitet wurde der Bischof von den beiden Rottenburger Domkapitularen Paul Hildebrand (links) und Uwe Scharfenecker (rechts). Der Wendlinger Pfarrer, Dekan Paul Magino, war Konzelebrant des Gottesdienstes.  Foto: Pfann
Zusammen mit fünf weiteren Frauen wurde Stefanie Walter am Samstag von Diözesanbischof Gebhard Fürst als Pastoralreferentin beauftragt. Sie wird im Dekanat Esslingen-Nürtingen für die Jugendseelsorge sowie weiterhin in der Seelsorgeeinheit Guter Hirte-Kolumban tätig sein. Begleitet wurde der Bischof von den beiden Rottenburger Domkapitularen Paul Hildebrand (links) und Uwe Scharfenecker (rechts). Der Wendlinger Pfarrer, Dekan Paul Magino, war Konzelebrant des Gottesdienstes. Foto: Pfann

WENDLINGEN-UNTERBOIHINGEN. Er sehe sechs junge Frauen mit lachenden Gesichtern und Freude im Herzen, sagte Bischof Gebhard Fürst zu Beginn seiner Ansprache und erhielt bestätigende Blicke aus der ersten Reihe von den Pastoralassistentinnen, die sich nach Theologiestudium und Ausbildung in der Gemeinde auf den Moment der Beauftragung und einen feierlichen Gottesdienst freuten. Mitreißende Musik und berührende Worte ließen den Gottesdienst dann tatsächlich zu einer Feier werden, die das gewählte Motto, angelehnt an eine Bibelstelle aus dem Buch des Propheten Jeremia, spürbar werden ließen: „Wohin ich dich auch sende, sei . . . gesalzen, freudig, feurig, begeistert, friedvoll, prophetisch“. Dieser Satz, sich senden zu lassen, sei weit mehr als eine Auskunft über die berufliche Zukunft jeder Einzelnen, sagte der Diözesanbischof. „Wer sich senden lässt, der ist bereit, einiges von der eigenen Souveränität aufzugeben. Sie sind bereit, einen Auftrag zu erfüllen, den Sie sich nicht selbst geben.“ Als Pastoralreferentin ergreife man nicht einfach einen Beruf, ergänzte Bischof Fürst: „Sie haben eine Berufung. Eine Berufung von Gott“. Deshalb fände in diesem Gotteshaus heute keine Innungsfeier, sondern eine Beauftragungsfeier statt.


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