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Feuerwehrhaus in Köngen erhält ein Notstromaggregat

07.01.2021 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Gemeinde rüstet sich peu á peu für einen möglichen großflächigen Stromausfall – Zuschlag für Bempflinger Firma Endress

KÖNGEN. Was ist, wenn durch ein Unwetter oder eine technische Störung in Köngen der Strom ausfällt? Schon vor einigen Jahren hat sich die Gemeinde darüber Gedanken gemacht und beschlossen, wichtige Gebäude wie das Rathaus, das Feuerwehrhaus, den Bauhof, sowie die Sporthalle der Burgschule mit dem Burgforum mit einer Notstromversorgung auszustatten. Notwendig sind nicht nur die Aggregate selbst, auch die Einspeisestellen in den Gebäuden müssen geplant und hergestellt werden. Doch auch hier machte Corona die Dinge komplizierter. Die Planungen konnten wegen der Pandemie erst im Herbst wieder aufgenommen werden. Der Einbau kann daher auch erst im laufe des Jahres erfolgen. Doch die Zeit drängt ein wenig, denn für Aggregate gibt es ab diesem Jahr strengere Abgasvorschriften. Preissteigerungen von 20 bis 25 Prozent sind im Gespräch. Geräte, die jedoch in 2020 beschafft wurden, müssen nicht umgerüstet werden. Sie haben Bestandsschutz. Daher gab der Gemeinderat noch vor Weihnachten grünes Licht für die Beschaffung eines Notstromaggregats für das Feuerwehrhaus. Drei Räte enthielten sich.

Für 66 472 Euro wird nun ein 65 kVA-Aggregat der Bempflinger Firma Endress gekauft – über die Fellbacher Firma Barth Feuerwehrtechnik. Dass der Hersteller in Bempflingen sitzt, erachtet die Gemeinde als Pluspunkt, denn die Wartung wird direkt beim Hersteller gemacht.

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