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Wendlingen

Fenster müssen warten

28.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (sel). Die Büros auf der Nord- und Ostseite des Wendlinger Rathauses werden vorerst keine neuen Fenster erhalten. Nicht, dass der Gemeinderat dem Bemühen um das Einsparen der Energiekosten durch dichte Fenster im Wege stünde. Von der Tagesordnung der jüngsten Sitzung abgesetzt wurde der Punkt, nachdem das Stadtbauamt die vom billigsten Bieter angebotenen Fensterfabrikate als weniger qualitativ einstufte und im Übrigen auf der bereits sanierten Westseite ein anderes Fabrikat zum Zug kam.

Ausgeschrieben worden waren Fenster der Marke Wicona oder gleichwertige, angeboten wurden von den beiden billigsten Bietern Schüco-Fenster, erst der drittplatzierte Bieter hatte Wicona-Fabrikate im Angebot. Zwischen Ausschreibung und Beschlussfassung im Gemeinderat hat sich innerhalb der Verwaltung eine neue Erkenntnis aufgetan. Beide Fabrikate haben bei der Sanierung der Fenster in der Gartenschule Verwendung gefunden. Erste Reklamationen wegen fehlerhafter Dichtungen haben sich beim Schüco-Fenster hier gezeigt. Verständlich also der Wunsch des Stadtbaumeisters, im Rathaus auf das bereits bewährte Wicona-Fenster zurückzugreifen. Das hieße, vom billigsten Bieter abzurücken und Mehrkosten von rund 10 000 Euro in Kauf zu nehmen.


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