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Erwischt: Mit 50 durch die 30er-Zone

10.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KÖNGEN (sg). Raser im Ort erregen in Köngen oft die Gemüter. Deutlich wird dies auch, wenn Bürger sich deswegen in den Bürgerfragestunden im Rahmen der Gemeinderatssitzungen zu Wort melden. Doch die Kommune ist nicht untätig. Regelmäßig fordert sie von der Unteren Straßenverkehrsbehörde Geschwindigkeitsüberwachungen an. Spitzenreiter im dritten Quartal 2019 war am 16. September in der Plochinger Straße ein Automobilist, der es in einer 50er-Zone auf 69 Stundenkilometer brachte. Gemessen wurde dort richtig lange, nämlich von 13.22 bis 19.30 Uhr. 4326 Fahrzeuge wurden in diesem Zeitraum gezählt.

Ebenfalls nicht mehr unter die Bezeichnung Kavaliersdelikt fallen die Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Adolf-Ehmann-Straße. Hier wurde zwischen Juli und September 2019 sechs Mal gemessen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt hier bei 30 Stundenkilometern. Während sich die Mehrzahl der erwischten Verkehrsteilnehmer eine Übertretung von bis zu zehn Stundenkilometern leisteten, bretterten acht unverbesserliche Autofahrer auch schon mal mit 50 durch die 30er-Zone. Die früheste Messzeit begann hier am 2. September um 6.59 Uhr, gerade zu Beginn der Hauptverkehrszeit.

In der Kirchheimer Straße wurde nur einmal gemessen, und zwar am 19. August, von 9.32 bis 10.17 Uhr. Und alle Autofahrer verhielten sich in dem Zeitraum vorbildlich. Keiner überschritt die zulässigen 50 Stundenkilometer.

Beschwerden über Raser gibt es häufig auch in der Unterdorfstraße. Deswegen liegt hier ein Schwerpunkt der Kontrollen. Zwischen Juli und September 2019 fanden hier viermal Kontrollen statt. Und auch hier hatten es vor allem am 30. August zwei Autofahrer besonders eilig, denn sie fuhren in der 30er-Zone 50.

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