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Wendlingen

Erwin Behr Automotive

03.08.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (gki). Die Firma Behr Automotive kann ihre Vereinbarung nicht einhalten. „Ein weiteres Gesuch des Wendlinger Unternehmens beim Umweltministerium, eine deutliche Überschreitung der vereinbarten Grenzwerte zuzulassen, wurde Anfang dieser Woche vom Ministerium abgelehnt“, teilte Karl Zimmermann gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Behr erwartet nun eine Zwangsgeldfestsetzung in Höhe von 25 000 Euro.

Dem vorausgegangen war ein jahrelanger Streit zwischen Anwohnern und Behr. Wegen erhöhten Lösemittelemissionen war es immer wieder zu Geruchsbelästigungen gekommen. Anwohner fühlen sich gesundheitlich gefährdet. Nach einer Petition im Stuttgarter Landtag einigte sich die Geschäftsführung des Unternehmens mit dem Umweltministerium im März dieses Jahres auf einen Stufenplan zur Reduzierung der Emissionen seiner Lackieranlagen. Für den Fall, dass das Unternehmen die vereinbarten Emissionswerte nicht einhalten könne, sollte die Androhung eines Zwangsgeldes durch eine vertragliche Vereinbarung Nachdruck verleihen. „Dieser Fall tritt jetzt leider ein“, so der CDU-Landtagsabgeordnete, der sich für die Anwohner und ihre Petition eingesetzt hatte (wir werden weiter berichten).


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