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Erinnerungen an den „Duke“ in der Wildnis - Ingeborg Deuschle traf Prinz Philip in Kanada

17.04.2021 05:30, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Staatsbesuch machte der britische Prinzgemahl Philip einen Abstecher in den kanadischen Norden, wo Ingeborg Deuschle drei Jahre ihrer Jugend verbrachte

Ingeborg Deuschle (rechts) traf den Prinzgemahl, den Herzog von Edinburgh (Zweiter von links), beim Staatsbesuch 1954 in Kanada. Die damals 24-Jährige ist auf dem Schwarzweiß-Foto rechts außen zu sehen. Fotos: privat/gki
Ingeborg Deuschle (rechts) traf den Prinzgemahl, den Herzog von Edinburgh (Zweiter von links), beim Staatsbesuch 1954 in Kanada. Die damals 24-Jährige ist auf dem Schwarzweiß-Foto rechts außen zu sehen. Fotos: privat/gki

WENDLINGEN. Wenn heute die Trauerfeier von Prinz Philip im Fernsehen übertragen wird, dann wird sich eine Frau ganz besonders an eine Begegnung mit dem Ehemann von Königin Elisabeth II. erinnern: Ingeborg Deuschle hatte es 1953 ins kanadische Yellowknife am Großen Sklavensee verschlagen. Drei Jahre blieb die 24-Jährige in der heutigen Hauptstadt der kanadischen Nordwest-Territorien, wo es im Winter bis zu minus 50 Grad kalt wird, sich Wölfe und Bären gute Nacht sagen und die Tundra im Sommer von Millionen von Moskitos bevölkert wird. Bekannt geworden war die Ansiedlung, die zu dieser Zeit etwa 2500 Einwohner zählte, wovon circa ein Drittel der indigenen Bevölkerung angehörten, durch seine Goldvorkommen. Vor allem in den 1930er-Jahren war es dort zu einem wahren Goldrausch gekommen, und dieses Flair bestimmte noch in den 1950er-Jahren, als Ingeborg Deuschle nach Yellowknife kam, das Stadtbild. Gerade erst hatte man ein Rathaus bekommen, in Minen wurde Silber und Radium abgebaut, auf eine Frau kamen 40 Männer. Der Abbau von Gold war auch der Grund, weshalb der britische Prinzgemahl einen Abstecher mit dem königlichen Flugzeug in den kalten Norden Kanadas im August 1954 gemacht hatte, während seine Ehefrau, die Queen, als Staatsoberhaupt Kanadas in der Hauptstadt Ottawa ihren Visitationen nachging. Der Name Yellowknife bezieht sich übrigens auf die gelblich schimmernden Kupfermesser der kanadischen First Nation Yellowknife, einem Indianerstamm.


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