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Wendlingen

Erinnerung an einen Engel

07.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stele für Franziska von Hohenheim enthüllt

KIRCHHEIM (tb). Seit dem Neujahrstag gibt es in Kirchheim eine sichtbare Erinnerung an eine besondere Frau: Franziska von Hohenheim, die Wohltäterin des Landes, die am 1. Januar 1811 im Kirchheimer Schloss gestorben ist.

Bislang wurde in Kirchheim nur innerhalb von zwei wichtigen Gebäuden an Franziska von Hohenheim erinnert: in den Schauräumen im Schloss, wo sie seit 1795 wohnte, und im Chor der Martinskirche, wo sie am Dreikönigstag 1811 beigesetzt wurde. Jetzt gibt es erstmals im Freien ein Erinnerungszeichen an die Herzogin, die vom Haus Württemberg zwar beargwöhnt wurde, dafür aber beim Volk umso beliebter war. Die Stele steht an der Einfahrt zum Schloss.

Enthüllt wurde das Denkmal von Ulrich Völter, der im Sockel als Stifter der Stele verewigt ist. Als Nachfahre der Hofdame sagte Ulrich Völter zur Enthüllung: „Ich übergebe diese von Gerhard Raff angeregte und von Markus Wolf geschaffene Stele der Stadt Kirchheim zu treuen Händen. Mögen viele Passanten daran erinnert werden, dass es nicht nur böse Menschen gab und gibt, sondern auch gute.“

Über das Gute, das Franziska von Hohenheim in die Welt brachte und vor allem ins Herzogtum Württemberg, sprach der Landeshistoriker Gerhard Raff, sowohl vor dem Schloss als auch zuvor im Chor der Martinskirche. Er erläuterte Wappen und Texte, die auf der neuen Stele zu finden sind.


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