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Entrüstung zeigte Wirkung

13.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grübel zufrieden über Abschaffung des Bedienzuschlags

(pm) Der Esslinger CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel ist sehr zufrieden über die Entscheidung der Bahn-AG, nun doch auf die Bedienzuschläge in Höhe von 2,50 Euro zu verzichten, wie er in einer Pressemitteilung erklärt.

Nachdem sich am Donnerstag Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich in die Debatte eingeschaltet hat und der Druck aus Politik, Verbraucherschutzverbänden und Seniorenorganisationen immer größer wurde, hat die Bahn in einer Krisensitzung am gestrigen Freitag entschieden, auf den Bedienzuschlag zu verzichten.

„Leider hat die Bahn viel zu lange mit dieser Entscheidung gewartet und die Kunden und vor allem die in erster Linie betroffenen älteren Menschen verunsichert und verärgert. Der Druck der Öffentlichkeit hat Erfolg gezeigt. Besser wäre es gewesen, die Bahn hätte von Anfang an auf die unsinnige Gebühr verzichtet“, so Grübel.

Als Seniorenpolitiker sei ihm sehr daran gelegen, dass dieser umstrittene Servicezuschlag nicht komme. Vor allem ältere Menschen, die über kein Internet verfügen, wären zusätzlich belastet worden. Dies ist nun vom Tisch und Grübel hofft, dass die Bahn zukünftig auf solche Gebühren verzichtet. Damit habe sie sich keinen Gefallen getan. Das Image dürfte nachhaltig geschädigt sein. „Immerhin scheint das Unternehmen noch lernfähig zu sein“, schließt Grübel.


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