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Wendlingen

Eltern kämpfen für ihre Kinder

27.11.2010, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schulklasse bleibt drei Tage von der Schule fern – Eltern legen Einspruch gegen Einzelunterricht ihres seelisch behinderten Sohnes ein

Drei Tage ging Tobias S. nicht in die Schule. Er war weder krank noch schwänzte er den Unterricht. So wie Tobias machten es auch seine Klassenkameraden, insgesamt 26 Schüler, eine ganze Klasse, bis auf einen Schüler, Uwe (Name von der Redaktion geändert). Ein einmaliger Fall in der Geschichte der Johannes-Kepler-Realschule in Wendlingen. Was war geschehen?

WENDLINGEN. Uwe wurde als Kleinkind von seinen leiblichen Eltern vernachlässigt. Im Alter von zwei Jahren war er zu seinen heutigen Adoptiveltern gekommen, die ihn rührend umsorgen und ihm ein beschütztes Elternhaus bieten. Seit der Grundschule geht Uwe in die Regelschule. Seine Eltern möchten, dass er trotz seiner seelischen Behinderung mit anderen Kindern ganz normal aufwächst. Viermal hat Uwe die Schule gewechselt, umso mehr freuten sich seine Adoptiveltern, dass es in der dritten und vierten Klasse gut funktionierte. Uwe bekam sogar eine Empfehlung fürs Gymnasium, doch das wollten die Eltern ihrem Kind nicht zumuten, und so kam er auf Empfehlung an die Johannes-Kepler-Realschule. Die Eltern waren überglücklich, waren sie doch in der Vergangenheit nicht immer auf Zustimmung auf behördlicher Seite gestoßen.


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