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Wendlingen

Eine Gefahr für die Allgemeinheit

13.07.2018, Von Sabine Försterling — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Angeklagter wird in psychiatrischem Krankenhaus untergebracht

WENDLINGEN/STUTTGART. Der Angeklagte sei uneinsichtig und nicht bereit, freiwillig seine Wahnvorstellungen, verbunden mit einem krankhaften Realitätsverlust behandeln zu lassen, meinte der Vorsitzende Richter der 9. Schwurgerichtskammer am Landgericht Stuttgart, Jörg Geiger, und ordnet daher die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der 24-Jährige stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar und ohne Medikamente könne es erneut zu derartigen Gewaltausbrüchen wie am 29. Dezember vergangenen Jahres auf dem Bahnsteig am Wendlinger Bahnhof kommen.

Für eine 27-Jährige, die dort wie auch andere kurz vor sieben Uhr in der Frühe wartete, fehlte nur noch ein halber Meter bis zu ihrem Tod. Bis dahin hatte der Angeklagte die junge Frau auf dem Bahnsteig an ihren Haaren gezerrt und die einfahrende S-Bahn war nur noch 15 Meter entfernt. Sprichwörtlich in letzter Sekunde konnten laut Geiger weitere Fahrgäste und zwei Busfahrer das Opfer retten, wurden dabei aber auch verletzt. Opfer des Gewaltausbruchs war darüber hinaus eine weitere junge Frau geworden, die der 24-Jährige zuvor mit der Faust ins Gesicht geschlagen hatte.


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