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Wendlingen

Einbahnstraßen in Maßen

28.10.2017 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwischenbericht zum Mobilitätskonzept: Verkehrsprognose bis 2035 – Neues Radverkehrskonzept – Weitere Abstimmungen

Mit einem in Auftrag gegebenen Mobilitätskonzept will sich die Stadt Wendlingen für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte im Straßen- und Fahrradverkehr rüsten. Bevor der Abschlussbericht dazu im Frühjahr bis Mitte 2018 vorgestellt wird, zogen die Verkehrsplaner eine Zwischenbilanz und präsentierten das vorläufige erarbeitete Maßnahmenkonzept im Gemeinderat.

Heutige Linksabbieger (siehe grünes Fahrzeug) aus der Schäferhauser Straße in die Neckarstraße Richtung Köngen und der Anschlussstelle der B 313 müssen bisweilen lange warten, wenn der Verkehr stadtauswärts und von der Seebrücke nicht abreißen will. Wenn die verlegte L 1250 von Oberboihingen nach Wendlingen über die Heinrich-Otto-Straße und Schäferhauser Straße führt, dann wird diese Verbindung zur Bundesstraße von noch mehr Verkehrsteilnehmern genutzt. Davon gehen die Verkehrsplaner aus. Möglich wären eine linksabknickende vorfahrtsberechtigte Schäferhauser Straße Richtung Köngen oder eine Ampelregelung. gki
Heutige Linksabbieger (siehe grünes Fahrzeug) aus der Schäferhauser Straße in die Neckarstraße Richtung Köngen und der Anschlussstelle der B 313 müssen bisweilen lange warten, wenn der Verkehr stadtauswärts und von der Seebrücke nicht abreißen will. Wenn die verlegte L 1250 von Oberboihingen nach Wendlingen über die Heinrich-Otto-Straße und Schäferhauser Straße führt, dann wird diese Verbindung zur Bundesstraße von noch mehr Verkehrsteilnehmern genutzt. Davon gehen die Verkehrsplaner aus. Möglich wären eine linksabknickende vorfahrtsberechtigte Schäferhauser Straße Richtung Köngen oder eine Ampelregelung. gki

WENDLINGEN. Die Ingenieure Dirk Kopperschläger und Alexander Goth, vom beauftragten Büro Brenner Bernard aus Aalen, waren dazu in die Sitzung gekommen. Auf eine Bestandsanalyse im vergangenen Jahr folgten Verkehrszählungen und eine Befragung zum Verkehr, wofür jeder Haushalt einen Fragebogen zugeschickt bekam. 1430 Bürger hatten sich daran beteiligt (616 Bögen), was einem Rücklauf von 31 Prozent entspricht. Zusätzlich wurden von den Planern 2000 Einzelmeinungen zum Thema Verkehr abgefragt. Daraus konnten Bewertungen zum Verkehrsverhalten gemacht werden, zum Beispiel, wie häufig jemand eine bestimmte Wegstrecke zurücklegt oder welches Verkehrsmittel dafür gewählt wird. Die meisten Verkehrsteilnehmer nehmen danach das Auto für Fahrten innerhalb der Stadt, das gaben 39 Prozent an, gleichzeitig sind auch 36 Prozent zu Fuß unterwegs und 16 Prozent benutzen das Fahrrad. Lediglich unter 1 Prozent nimmt den (Bürger-)Bus. Dazu muss laut Gutachter beachtet werden, dass zum Zeitpunkt der Haushaltsbefragung der Stadtbus in Wendlingen noch nicht eingeführt war. Parallel dazu folgten Erhebungen des fließenden Verkehrs, mit Zählungen an 40 ausgewählten Knotenpunkten im Stadtgebiet. „Wesentliche Erkenntnisse hat die Haushaltsbefragung ergeben“, zeigte sich Dirk Kopperschläger zufrieden über den Rücklauf der Fragebögen.


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