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Dorothee Schuster legt Mandat nieder

27.10.2016 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ob die Arbeitsstelle im Revisionsamt des Kreises tatsächlich ein Grund für das Aus im Gemeinderat sein muss, soll geklärt werden

Wenn ein Gemeinderat aus dem Gremium ausscheidet, liegen meist persönliche Gründe vor. Dorothee Schuster aber, für die SPD im Köngener Gemeinderat, muss ihr Mandat niederlegen, weil sie seit Juni im Revisionsamt des Landratsamtes für die Finanzprüfung von kreisangehörigen Gemeinden zuständig ist. Doch war die Niederlegung des Mandats tatsächlich notwendig?

Bürgermeister Otto Ruppaner verabschiedete Dorothee Schuster am Montag aus dem Gemeinderatsgremium. Foto: Halw
Bürgermeister Otto Ruppaner verabschiedete Dorothee Schuster am Montag aus dem Gemeinderatsgremium. Foto: Halw

KÖNGEN. In einer persönlichen Erklärung wandte sich Dorothee Schuster am Montagabend an die Ratskollegen und die Zuhörer, von denen einige extra wegen ihr in die Sitzung gekommen waren: „Ich arbeite seit Juni im Revisionsamt des Landkreises und bin dort zuständig für die Überprüfung der Finanzen bei Kommunen unter 4000 Einwohnern. Diese Tätigkeit wird seitens des Landratsamtes als Hinderungsgrund aufgefasst – eine nicht unumstrittene Auffassung“, sagte Schuster. Ein Hinderungsgrund tritt meist dann ein, wenn es zu einem Interessenkonflikt zwischen beruflicher Tätigkeit und ehrenamtlicher Gemeinderatstätigkeit kommt.


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