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Wendlingen

Diskussion um Konzept für Gemeinwesenhaus

09.03.2016 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderäte brachten Anträge in die Haushaltsberatungen ein – Forderung nach Beschäftigung mit Flächennutzungsplan

Info

Die Anträge der Gemeinderatsfraktionen

Freie Wähler:
– Forderung, 30 000 Euro für einen Architektenwettbewerb einzustellen, der verschiedene Lösungsansätze und Sichtweisen für ein Gemeinwesenhaus aufzeigt.
– Investition von 30 000 Euro in den Austausch der Straßenbeleuchtung, da Einsparpotentiale hier die Gemeinde entlasteten.


SPD:
– Die in den Haushalt eingestellten 20 000 Euro für Bauleitplanung und die 161 000 Euro, die aus dem Vorjahr übertragen werden, sollen vorrangig für die Planung von kostengünstigem Wohnraum für alle und auch für die Anschlussunterbringung von Menschen auf der Flucht verwendet wer-
den.
– Um eine Integration von Flüchtlingen in Köngen zu befördern, ist im Stellenplan eine Stelle für einen Sozialarbeiter, der bei der Gemeinde angestellt ist, zu schaffen. Die Personalkosten sind in entsprechender Höhe zu veranschlagen und mit dem Landkreis der volle Personalkostenersatz zu vereinbaren, da die soziale Betreuung von Flüchtlingen auch in der Anschlussunterbringung originäre Aufgaben des Landkreises ist. Der Sozialarbeiter soll anstelle des von der AWO eingesetzten
Sozialarbeiters zum Einsatz kommen. Voraussetzung hierfür ist die Zustimmung des Landkreises.
– Bezüglich des Gemeinwesenhauses beantragt die Fraktion der SPD/Grünen bis zu den Sommerferien mit allen möglichen Nutzern und unter Moderation ein Raumprogramm sowie ein Nutzungskonzept für das Gemeinwesenhaus. Auf Basis dieses Raumprogrammes soll dann nach den Sommerferien ein Architektenwettbewerb stattfinden.

CDU:
– Die CDU-Fraktion verzichtete darauf Anträge zu stellen.
Die Anträge wurden einstimmig beschlossen.

KÖNGEN. Günter Hoffelner, Vorsitzender der stärksten Fraktion im Köngener Gemeinderat, den Freien Wählern, bescheinigte Bürgermeister Ruppaner und Kämmerin Astrid Peschke, einen ausgewogenen, tragfähigen Haushalt 2016 vorgelegt zu haben. „Trotz boomender Wirtschaft und hoher Steuereinnahmen wollen wir nicht allen verlockenden Investitionen unbedacht nachgeben“, sagte er dennoch und plädierte für Augenmaß bei den Planungen für Notwendiges und Sinnvolles.


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