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Wendlingen

Die Sudetendeutschen als Brückenbauer

26.08.2017 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Anlässlich des Vinzenzifests zeigt die Egerländer Gmoi Wendlingen eine Ausstellung über die Sudetendeutschen im Rathaus

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“: mit diesem Zitat von Wilhelm von Humboldt (nicht zu verwechseln mit dessen Bruder Alexander von Humboldt, dem Naturforscher) beschäftigt sich die Ausstellung „Die Sudetendeutschen – Unsere Geschichte. Unsere Kultur. Unser Leben“. Die Schau ist ab heute nach der Eröffnung des Vinzenzifestes im Rathaus zu sehen.

Landesvorsteher Harald Wenig (rechts) und Stellvertreter Horst Rödl nach dem Aufbau der Ausstellung im Foyer des Rathauses  Foto: Kiedaisch
Landesvorsteher Harald Wenig (rechts) und Stellvertreter Horst Rödl nach dem Aufbau der Ausstellung im Foyer des Rathauses Foto: Kiedaisch

WENDLINGEN. Mit der Darstellung der Ausstellung wollen die Organisatoren vor allem bei jüngeren Menschen ein Interesse am Thema wecken, aber ihnen auch einen Anstoß dazu geben, über ihre eigene Herkunft nachzudenken. Mit sogenannten Roll-ups (Aufstellern), 18 an der Zahl, erhalten die Besucher Informationen über die Kultur, Geschichte und das Leben der Sudetendeutschen. Kompakt aufbereitet, mit kurzen Texten, thematisch strukturiert soll dem Betrachter rasch ein Überblick der geschichtlichen Zusammenhängen und Ereignissen möglich werden. Mit einem Zeitstrahl, der im 12./13. Jahrhundert mit dem Ruf böhmischer Herzöge und Könige nach deutschen Bauern, Bergleuten, Handwerkern, Kaufleuten und Künstlern beginnt und bis ins Jahr 2015, dem 70. Jahrestag des Beginns der Vertreibung geht, wird auf die wichtigsten und denkwürdigsten Ereignisse der sudetendeutschen Geschichte hingewiesen. Darunter das Erlassen der Benesch-Dekrete. Mit ihnen beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg die organisierte Vertreibung der Sudetendeutschen mit etwa drei Millionen Menschen.


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