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„Die Kinder liegen drüben“

07.05.2015 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am dritten Tag des Prozesses gegen die Mutter, die in Köngen ihre beiden Kinder getötet hat, sagten weitere Zeugen aus

STUTTGART/KÖNGEN. Im Prozess gegen die Mutter, die im November 2014 in Köngen ihre beiden Töchter getötet hat, sagten am Mittwoch vor dem neunten Strafsenat des Landgerichts Stuttgart Nachbarn und Bekannte der Familie aus. So berichtete die erste Zeugin, sie sei von einer Nachbarin gerufen worden. „Komm schnell, es ist etwas passiert“, habe sie gesagt. Im Garten der Nachbarin habe sie die Angeklagte sitzen sehen, die ihr sofort zurief: „Es tut mir so leid, aber ich kann ohne meine Kinder nicht leben“. Und die Zeugin dachte zunächst, der Ehemann der Angeklagten sei mit den Kindern fortgegangen. Sie habe den Ehemann dann in der Nähe des Wohnhauses entdeckt und, weil sie so aufgebracht gewesen sei, habe sie ihn angeschrien: „Was macht ihr denn? Wo sind denn die Kinder?“

Die Angeklagte habe einen aufgewühlten Eindruck gemacht, sei im Garten der Nachbarin mehr auf dem Stuhl gehangen als gesessen, sei blass und an einem Arm blutverschmiert gewesen. Als Gutachter Peter Winckler sie fragte, ob die Angeklagte Äußerungen gemacht habe, die überhaupt nicht verständlich gewesen seien, kam von der Nachbarin ein entschiedenes „Nein!“.


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