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Wendlingen

Die holde Kunst und das böse Leben

24.04.2007 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freischaffender Künstler wegen Meineids verurteilt Finanziell ausgebrannt

WENDLINGEN. Was tun, wenn einen über Nacht die Inspiration überkommt, dass man kein Alltagsmensch mit regelmäßigen Arbeitszeiten, sondern in Wirklichkeit ein Künstler sei? Darf man dann Frau und Kind sich selbst überlassen und sich fortan nur noch der hohen Kunst widmen? Diese nicht alltägliche Frage stellte sich jüngst am Nürtinger Amtsgericht. Ein 34-jähriger Mann aus einer Wendlinger Nachbargemeinde, der als Beruf freischaffender Künstler angab, musste sich wegen falscher Versicherung an Eides statt verantworten.

Der kühne Sprung in ein Leben als freischaffender Künstler hatte ihn nicht ins Paradies, sondern in eine Welt voller Disteln und Dornen geführt. Statt Anerkennung, Ruhm und Reichtum suchten ihn die alltäglichen Nöte heim, die er von früher nur zu gut kannte. Das Geld war knapp, die Miete hoch, und nur wenns ganz schlimm war, kam ein bisschen etwas von seiner Mutter. Sie glaubt an seine Kunst und seine Skulpturen, die wie aus einer anderen Welt zu kommen scheinen.


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