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Wendlingen

Die eigene Firma ausgeplündert

08.06.2006 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Betrieb vorsätzlich an die Wand gefahren Aussage des Insolvenzverwalters vernichtend Es kam zu zwei Schuldsprüchen

WENDLINGEN. Die Aussagen des Insolvenzverwalters waren vernichtend. Er hatte in der Firma völlig desolate Verhältnisse vorgefunden. Das Ziel sei nicht gewesen, Gewinn zu machen für die Firma, sondern für die zwei Geschäftsführer. Sie hatten sich selber Darlehen gegeben und eingehende Zahlungen auf ihre Privatkonten oder auf die Konten von Familienangehörigen umgeleitet. Hier ist mit enormer Bereicherungsenergie gehandelt worden, sagte der Anwalt, der den Auftrag erhalten hatte, Licht ins Dunkel der an die Wand gefahrenen Firma zu bringen.

Die Staatsanwaltschaft warf dem Hauptangeklagten, der zum Zeitpunkt der Ereignisse in Wendlingen gewohnt hatte, gleich eine ganze Reihe von Delikten vor, nämlich vorsätzliche Insolvenzverschleppung, vorsätzlicher Bankrott, Untreue, Vorenthalten von Arbeitsentgelt und Nichtabführen von Sozialbeiträgen. Der Mitangeklagten, die ebenfalls als Geschäftsführerin geführt wurde, warf die Anklage Beihilfe zu den genannten Delikten vor.


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