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Die Bahn zeigt sich bislang nicht verantwortlich

30.12.2005 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartalstrecke: Stadt Wendlingen fordert Lärmschutzmaßnahmen gegen Verkehrszuwachs und Lärmerhöhung durch Güterzüge von der Bahn

WENDLINGEN. Die geplante ICE-Neubaustrecke Stuttgart–Ulm bereitet manchem, noch bevor sie gebaut ist, schlaflose Nächte. Mit ihrer Fertigstellung sollen nämlich auf der bestehenden Neckartalstrecke 40 Güterzüge des Nachts fahren (bisher fährt einer) und in die ICE-Strecke einfädeln. Durch die Güterzüge muss also mit weiteren Verkehrslärmentwicklungen im Stadtgebiet gerechnet werden. Ein Gutachten aus dem Jahr 2004 belegt das. Die Stadt Wendlingen möchte deshalb ins Lärmsanierungsprogramm des Bundes aufgenommen werden. Doch das ist heillos überzeichnet, und außerdem ist damit eine freiwillige Leistung, also kein Rechtsanspruch verbunden. Also sucht die Stadt nach weiteren Möglichkeiten, wie sie effektiven Lärmschutz für ihre Bürger garantieren kann. Nach dem Verursacherprinzip ist die Stadt der Auffassung, dass die Bahn für geeignete Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke verantwortlich ist. Doch die Bahn hat da eine andere Sichtweise.


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