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Der Räuber Hotzenplotz trieb sein Unwesen

03.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor Kurzem trieb der Räuber Hotzenplotz sein Unwesen in Wendlingen. Unter den Augen von 200 Kindern im Großen Saal im Treffpunkt Stadtmitte stahl er der Großmutter ihre Lieblingskaffeemühle. Das brachte Seppel und Kasperl gegen ihn auf und sie verfolgten ihn. Doch der Räuber war schlauer, und plötzlich saßen die beiden in der Falle: Kasperl musste für ihn arbeiten, der Seppel kam in den Dienst des berüchtigten Zauberers Petrosilius Zwackelmann. Allerdings hatte der Räuber die beiden vertauscht und so schuftete eigentlich der dumme Seppel für den Räuber und der schlaue Kasperl für den Zauberer. Als der Zauberer einmal das Schloss verließ, fand der Kasperl eine Gefangene im Keller, die Fee Amaryllis. Sie hatte die Gestalt einer hässlichen Unke. Mithilfe des Feenkrauts half Kasperl der Fee, den bösen Zauber aufzuheben und sie nahm wieder ihre schöne Gestalt an. Dann half die gute Fee Kasperl und Seppel, und auch die Großmutter erhielt ihre Kaffeemühle wieder zurück. Mithilfe von wenigen Requisiten und eines sehr reduzierten Bühnenbilds gelang es den Schauspielern des mobilen Theaters Fritz und Freunde aus Augsburg, das Originalstück des Schriftstellers Otfried Preußler auf die Bühne zu bringen. Die Stadtbücherei Wendlingen hatte in der Reihe Kulturzeit zu diesem Literaturklassiker eingeladen. gki

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