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Wendlingen

Der "neoliberalen Politik" den Kampf angesagt

30.07.2005 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Siegfried Deuschle bewirbt sich ohne Absicherung auf der Landesliste der Linkspartei um ein Bundestagsmandat im Wahlkreis Esslingen

ESSLINGEN. Für den Wahlkampfauftakt prädestiniert zu sein scheint das Esslinger Café am Rathaus. Nach der SPD-Politikerin Karin Roth stellte sich gestern der frisch gekürte Bundestagskandidat der neuen Linkspartei, Siegfried Deuschle, dort vor. Der 51-jährige Betriebsrat bei Daimler-Chrysler in Sindelfingen hat auf die Absicherung über die Landesliste verzichtet und will den Wahlkampf nutzen, um Werbung zu machen für die Politik von PDS und WASG und der neoliberalen Politik im Bund den Kampf ansagen.

Das Wahlprogramm liegt im Entwurf vor. Das Wahlbündnis von „WASG – Arbeit und soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative“ und „Die Linke/PDS“ stimmen darüber erst beim Parteitag am 25. August ab. Ihren Kandidaten für die Bundestagswahl am 18. September im Wahlkreis Esslingen hat die neue Linkspartei aber gekürt. Es ist Siegfried Deuschle, der gelernte Werkzeugmacher, der in Stuttgart-Bad Cannstatt zu Hause ist, in Sindelfingen als Betriebsrat arbeitet und jetzt im Wahlkreis Esslingen kandidiert. Der geschiedene Vater zweier erwachsener Kinder gehört seit 30 Jahren der IG Metall an und saß als einziger PDS-Vertreter von 1999 bis 2003 im Gemeinderat der Landeshauptstadt. „Für einen Linken ungewöhnlich“ gehört er unter anderem dem Deutschen Alpenverein an, „aber ich wandere gern“.


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