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Historischer Teil der Spinnerstraße in Wendlingen wird neu gestaltet

15.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Foto: Holzwarth
Foto: Holzwarth

Im Zuge der Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Fabrikarbeiterhäuser wird die Spinnerstraße einer Generalüberholung unterzogen. In diesem Quartier werden aktuell Teile der Versorgungsleitungen erneuert, aber auch die Unterteilung des Straßenzuges erhält eine Neugestaltung. Zu beiden Seiten der Fahrbahn werden Längsstellplätze für die Anlieger entstehen, die mit offenem Rasen-Fugen-Pflaster belegt werden. Wechselweise dazwischen sind Grünbeete mit Bäumen und Sträuchern geplant. Über die Fahrbahnmitte soll in einer Entwässerungsmulde, bestehend aus drei Reihen Pflastersteinen, das Oberflächenwasser gesammelt werden, damit es dann kontrolliert in die Gullys abfließen kann. Dazu fällt die ansonsten mit Asphalt bedeckte Fahrbahn zu beiden Seiten der Straße leicht ab. Die Abflüsse befinden sich in bestimmten Abständen ebenfalls in der Mitte der 4,75 Meter breiten Fahrbahn. Zwischenzeitlich ist der Tiefbau fast abgeschlossen. Erneuert wurden nach Auskunft der Stadtverwaltung die Hausentwässerungsanschlüsse und es wurden durch die Telekom Leerrohre für Glasfaseranschlüsse verlegt. Die Kosten für den Ausbau der Spinnerstraße übernimmt der Investor, in dessen Eigentum sich die ehemaligen Fabrikarbeiterhäuschen der Firma Otto befinden. Dies war im städtebaulichen Vertrag mit der HD Invest GmbH, vertreten durch die Firma Seitz Immobilien GmbH, bereits geregelt worden. Während die künftige Fahrbahn weiterhin im Eigentum der Stadt Wendlingen bleibt, wurde der Streifen für die Stellplätze am Fahrbahnrand an die Investorengruppe verkauft. Der Ausbau der Spinnerstraße erfolgt nach den Plänen der Stadtverwaltung. Die KMB Plan Werk Stadt aus Ludwigsburg wurde mit der Planungsleitung für die Neugestaltung der Spinnerstraße beauftragt. Die Hoffnung auf einen raschen Ausbau ab Oktober 2020, womit im letzten Jahr noch gerechnet wurde, ließ sich nicht realisieren. Dafür schreiten die vor einigen Wochen begonnenen Ausführungsarbeiten nun umso schneller voran – wie unser Foto zeigt. gki

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