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Der Fantasie auf dem Abenteuerspielplatz in Köngen sind keine Grenzen gesetzt

06.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Fantasie auf dem Abenteuerspielplatz in Köngen sind keine Grenzen gesetzt

350 Jungen und Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren auf einem Haufen? Da werden schnell Klischeebilder wachgerufen, eine Lärmkulisse befürchtet. Und dabei geht es auch ganz anders. Ein Beispiel dafür, wie es gelingen kann, eine so große Rasselbande so zu fesseln, dass bei allem Werkeln und Spielen eine schier unglaubliche Gelassenheit herrscht, findet sich beim Abenteuerspielplatz des Jugendhauses Trafo in der und um die Burgschule in Köngen. In bald zwei Jahrzehnten hat das Team um Jugendhausleiter Matthias Dold ein Ferienkonzept für Kinder entwickelt, das so schnell nicht kopiert werden kann – weil es stark geprägt wird vom großen Mitarbeiterteam, das sich hier auf ungewöhnliche Art und Weise engagiert. Wer den Weg zur Burgschule einschlägt, der hört vor allem eines: die Geräusche von Werkzeug. Und da liegt vielleicht schon eines der Geheimnisse der Erfolgsgeschichte Abenteuerspielplatz: hier werden Kinder gefordert und gefördert, wird ihnen Mut gemacht, selbst aktiv zu werden. Da lernen Kinder wie selbstverständlich mit Säge, Hammer und Nägel umzugehen. Kern eines jeden Abenteuerspielplatzes ist der Bau von Hütten. Was die Kinder unter Mithilfe ihrer Betreuer da an Fantasie entwickeln, überrascht in jedem Jahr neu. Motto in diesem Jahr sind die Indianer. Daran orientiert sich ein breit gefächertes Rahmenprogramm. Beim Hüttenbau allerdings scheint allein die Kreativität zu regieren. Gebaut wird, was gefällt. Auf statische Berechnungen wird hier verzichtet und doch fällt keines der Bauwerke ein. Das Vertrauen in das eigene Tun, in die Erfahrung, die trägt – auch die luftigen Dachterrassen auf den Holzhäuschen. Und sollte doch mal ein Hammerschlag den Finger treffen: die Truppe des DRK-Ortsvereins steht während des ganzen Tages bereit. Am kommenden Freitag wird übrigens Abschluss gefeiert. Dann zeigen die Mädchengruppen ihre einstudierten Tänze, können Eltern die Indianer-Stadt bewundern und ein wenig von dem erahnen, was die Kinder an diesem besonderen Köngener Ferienprogramm jetzt schon im 19. Jahr so fasziniert. sel


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