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Das Kletter-Eldorado wird gesichert

05.08.2015 00:00, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Wielandstein sollen Felsnägel größere Felsblöcke halten – Regelmäßige Kontrollen sollen Risiko minimieren

Kletterer und Wanderer sollen „ihren“ Wielandstein zurückbekommen. Geplant ist die Sicherung der Ruine. Bei einem Felssturz im Januar waren 300 Kubikmeter Gestein in die Tiefe gedonnert. Seitdem ist das Gelände weiträumig abgesperrt.

Im März hatte Achilles Häring mit einem Team den Wielandstein auf Risiken abgeklopft. Ausgehend davon hat der Bauingenieur ein Gutachten erstellt, das nun am Gestein minimale Eingriffe vorsieht. Foto: Ruoff
Im März hatte Achilles Häring mit einem Team den Wielandstein auf Risiken abgeklopft. Ausgehend davon hat der Bauingenieur ein Gutachten erstellt, das nun am Gestein minimale Eingriffe vorsieht. Foto: Ruoff

LENNINGEN. Vorgesehen ist, loses Material vorsichtig abzuräumen beziehungsweise abzutragen. Felsnägel von vier bis fünf Metern Länge sollen größere Blöcke, die irgendwann abzurutschen drohen, dauerhaft halten. „Diese Variante bedeutet einen geringen Eingriff, und wir bekommen das beste Verhältnis von Aufwand und Nutzen“, erklärte Achilles Häring im Gemeinderat. Der Bauingenieur der Esslinger Ingenieurgesellschaft Dr. Spang hatte im März den Klettergurt angelegt, den Wielandstein vermessen und die Risiken bewertet.


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