Wendlingen

Das Kandidatenkarussell dreht sich

18.05.2019, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kommunalwahl 2019: Verwandte Bewerber sind für Gemeinderatsgremien in kleinen Kommunen kein Hinderungsgrund mehr

Was ist, wenn Verwandte für den gleichen Gemeinderat kandidieren? Womöglich sogar für dieselbe Fraktion? Geht das überhaupt? Und was passiert, wenn Eltern und Kinder, Eheleute oder Geschwister in den Gemeinderat gewählt werden? Muss dann einer zurückstecken?

Vater und Sohn: Siegfried und Benjamin Haufe treten für verschiedene Parteien im Gemeinderat an.  gki
Vater und Sohn: Siegfried und Benjamin Haufe treten für verschiedene Parteien im Gemeinderat an. gki

WENDLINGEN. Mit Wahlplakaten, Flyer, Postwurfsendungen, Veranstaltungen, Anzeigen, Infoständen auf den Wochenmärkten machen Parteien und Listen auf sich und ihre Kandidaten für die am 26. Mai stattfindende Kommunalwahl aufmerksam. Unter den Kandidaten fallen immer wieder Namensvettern auf, die nicht nur den gleichen Namen tragen, sondern auch familiäre Beziehungen haben, wie in sämtlichen Kommunen in unserem Verbreitungsgebiet festzustellen ist. Nicht selten auf derselben Liste. Wie beispielsweise Hansjörg Fritz und Hannah Fritz. Während die 19-Jährige das erste Mal für den Gemeinderat in Wendlingen kandidiert, ist ihr Vater Hansjörg Fritz bereits Gemeinderat in der Fraktion der SPD seit Jahren.


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