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Wendlingen

Das Gedächtnis einer Kommune

16.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlingen investiert Geld in die Archivierung wichtiger Quellen

WENDLINGEN (sel). Die Einrichtung und Pflege von Archiven gehört zu den Pflichtaufgaben einer Kommune. Ein Archiv nützt aber nur, wenn es geordnet ist und der Nutzer sich eines Systems bedienen kann, um sich Quellen zu erschließen. Das kostet Geld. Wendlingens Gemeinderat billigte die Investition von rund 142 000 Euro für den Einsatz der Mitarbeiter des Kreisarchivs.

Kreisarchivar Manfred Waßner schilderte dem Gemeinderat eindringlich, wie wichtig es ist, Dokumente einer Kommune zu bewerten und gegebenenfalls zu archivieren. Wendlingen hat in diese Arbeiten vor zehn Jahren bereits investiert. Bis 1965 ist alles ordentlich archiviert. Jetzt aber sind im letzten Jahrzehnt so viele neue Dokumente angefallen, dass es angeraten scheint, diese zu sichten, zu bewerten und dem Archiv zuzuführen. Wenn die Registratur voll ist, so Manfred Waßner, schlägt die Stunde des Archivars. Dieser klärt, was aufbewahrt werden sollte, was historisch und rechtlich auch in der Zukunft relevant sein könnte.

Archive, so Waßner vom Kreisarchiv, sind das Gedächtnis der Kommunen, sind nie abgeschlossen, wachsen täglich weiter. Und, Archive sollen jedermann zugänglich sein. Dabei würden natürlich die allgemein gültigen Sperrfristen gerade auch für persönliche Daten eingehalten.


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